23.07.12

Ein Sommermärchen

oder

Warum aus Müttern Ironmom's wurden

 

Jeder kennt sie, die Brannenburger Triathlon Kids. Erfolgreich von Bozen bis Würzburg, in Flintsbach und Salzburg. Am Rande dieser Veranstaltungen stehen sie, die ehrgeizigen Eltern, feuern an, laufen nebenher, trocknen Tränen, schießen Fotos und waschen die Wäscheberge der sportiven Kinder. Einer engagierter, wie der Andere. Tja, und dann kommt dieser Satz der Kinder: „Wisst ihr eigentlich, was wir jedes Wochenende leisten?"

 

Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Wir freuen uns über die Erfolge, wir trösten bei Misserfolgen und machen Mut für das nächste Mal. Wir schmieren Brote, kochen Kaffee, backen Kuchen. Und dann, ab und an, joggen wir eine Runde gemütlich, fahren mit dem Rad in die Berge oder schwimmen eine Runde im See - nur nicht hintereinander, sondern auf den ganzen Monat verteilt. Plötzlich hatten die Kinder eine IDEE: „Macht doch mal selbst einen Triathlon!" Nun stand sie da, die Herausforderung und damit verbunden ein gewisser Ehrgeiz: „Yes we can!"

 

Von der Idee bis zum Triathlon blieben uns 3 Wochen, eine Staffel musste her. 3 Telefonate weiter und neben der Organisation der eigenen Triathlonveranstaltung in Flintsbach stand sie da, unsere Staffel. Zeit zum Training blieb nicht viel. Der große Tag rückte rasend schnell näher. Die Uhr tickte, der Wecker klingelte…

 

21.07.2012 - Trumer Triathlon - 11.00 Uhr starteten die Kids, wie immer gaben sie unter großem Anfeuern ihr Bestes. Dann fing auch noch der Himmel an zu weinen, kein gutes Omen. Aber hochmotiviert, wie wir waren, bereiteten wir unsere Startnummern vor, übten den Chipwechsel, dehnten und wärmten uns auf. Die Zeit verging: Punkt 17.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein, mit Bollerschüssen und tosendem Applaus starteten wir unsere 1. Damen-Staffel des TSV Brannenburg-Triathlon. Das Schwimmen im See, zwischen Hunderten Menschen war ungewohnt, aber angenehm. Wenn nur nicht diese nicht enden wollende Transferstrecke zur Wechselzone gewesen wäre. Als 2. Staffel sind wir auf die Radstrecke, bergauf-bergab alles gegeben - Wahnsinnszeit - und plötzlich war der Druck groß, in Führung liegend, gingen wir auf die Laufstrecke. Würde es reichen? Die Kids gaben alles und feuerten uns an, unsere Männer rannten rund um die Strecke, den Fotoapparat ständig in Position, bis die Akkus leer gingen. 30m vorm Ziel konnten wir uns an den Händen nehmen und gemeinsam über die Ziellinie laufen. SIEG! Glücklich lagen wir uns in den Armen.

Was bleibt?

 

Ein Danke, Hochachtung vor den Kids und ein Weiter so…………….die IRONMOM`s

 

Nicole, Kati und Susanne

 

 

 

Danke an ...

Danke an alle Unterstützer im Rahmen unseres Heimtriathlon ...